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├ľkomesse in Gelnhausen


Solarmobil Rhein-Main auf der ´┐Żkomesse

Am 3.u.4. Sept. vertrat Klaus Scheithauer auf der ´┐Żkomesse in Gelnhausen/Meerholz den Verein, um ´┐Żber Elektromobilit´┐Żt zu informieren.

Als Anschauungsobjekt war nat´┐Żrlich sein TWIKE dabei, auf der R´┐Żckscheibe mit dem Werbeaufdruck

´┐ŻElektromobilit´┐Żt funktioniert seit dem 20.Jahrhundert, mit 170000 km in 10 Jahren´┐Ż

Das Publikumsinteresse war - wie immer - gro´┐Ż, und die Gespr´┐Żche gingen oft ´┐Żber den Bereich Mobilit´┐Żt hinaus zu allgemeinen Energiefragen , auch rund um Haus und Wohnen (´┐ŻDer Strom kommt nat´┐Żrlich vom Dach und schon 12 m´┐Ż PV-Fl´┐Żche erzeugen selbst in einem Wintermonat den Strom f´┐Żr 1000 km´┐Ż). Im Mittelpunkt standen Informationen wie

  • Elektromobilit´┐Żt funktioniert um so besser, je leichter das Fahrzeug, denn

  • je geringer das Gewicht, desto geringer der Verbrauch und desto gr´┐Ż´┐Żer die Reich-weite bzw. desto geringer die Kosten f´┐Żr die Akkus

  • Reichweiten von 60 - 100 km sind in der Regel v´┐Żllig ausreichend (und notfalls kann das TWIKE in 60 min an ganz normalen 230V-Steckdosen ´┐Ż120 km´┐Ż laden).

Vereinzelt kam es bei besonderem Interesse auch zu kurzen Probefahrten, einmal auch etwas l´┐Żnger mit einem Autobahnabschnitt. Die Skepsis, ob man mit dem kleinen Dreirad und 85 km/h-H´┐Żchstgeschwindigkeit auch die Autobahn benutzen kann, ist immer wieder riesengro´┐Ż.

Und so oft wie m´┐Żglich der Hinweis, dass auch unsere Kleinwagen nicht klein genug sind, dass Elektroautos nicht allein dadurch nachhaltig sind, dass sie einen Elektromotor bekom-men, auch dann nicht, wenn sie mit ´┐Żkostrom betrieben werden. Der ´┐Żbliche Kleinwagen wiegt oft 1000 kg und mehr - gegen´┐Żber 250 kg beim Leicht-Elektromobil. Das bedeutet einen Energieeinsatz bei Herstellung und Recycling, der f´┐Żr 10,5 t CO2 sorgt. Diese Emissio-nen entsprechen z.B. 5000 Benzin-Kilometern j´┐Żhrlich, 13 Jahre lang (Rechnung vgl. SOLAR-MOBIL 3/2009 - S.2, - 160g CO2/km x 5000km = 800kg - x 13 Jahre = 10,4 t CO2).

Ein weiterer Diskussionspunkt waren die aufkommenden teuren ´┐ŻElektro-Zapfs´┐Żulen´┐Ż, die vom Benzin-Denken zeugen. Wohl im Zusammenhang damit ist vielen Autofahrern unklar, dass ganz normale 230V-Steckdosen oft zum Laden ausreichen (beim Leicht-Elektromobil !). Die aber brauchen wir demn´┐Żchst m´┐Żglichst vor jedem Haus, jedem Cafe und Restaurant, an jedem zweiten Parkplatz. Die Infrastruktur f´┐Żr 230V ist so gut wie in keinem anderen Bereich. Schnellladung mit Drehstrom und noch mehr Power ist nat´┐Żrlich ein willkommener Luxus, aber nur ein Zubrot. Als Beispiel f´┐Żr Stromtankstellen, wie es sie seit ´┐Żber 10 Jahren gibt, war nat´┐Żrlich auch die vereinseigene Park&Charge-Ladestation dabei.

Information tut weiter Not - auf ein Neues bei der n´┐Żchsten ´┐Żkomesse in Gelnhausen.


Text: Klaus Scheithauer



Solarmobil Rhein-Main e.V.